02. Februar 2026
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Nachdem der RLC schon zahlreiche Erfolge am ersten Tag der FLVW Hallenmeisterschaften feiern konnte, trumpften die Athletinnen und Athleten am zweiten und dritten Tag mit zwei Meister- und zwei Vizemeistertiteln sowie einem 3. Platz noch einmal richtig auf.
Jonathan Perner (U18) setzte über die 200m ein Ausrufezeichen. Schon im Vorlauf pulverisierte er seine Bestleistung, welche er im Finale abermals überbot. Nach einem spannenden Endspurt stoppte die Uhr für ihn bei 22,07sek.. Mit dieser hervorragenden Zeit sprintete er nach ganz oben auf das Siegerpodest und krönte sich zum Westfalenmeister, verbunden mit der Qualifikation zur U20-Hallen-DM in drei Wochen in Sindelfingen.
Einen weiteren Meistertitel konnte die 4x200m Staffel der Altersklasse U18, bestehend aus Leo Kortenjann, Helge Meise sowie Nick Slyuter und Emil Weber aus Hamm, einfahren. Dank guter Wechsel im Vergleich zur Konkurrenz absolvierte die Staffel der Startgemeinschaft Recklinghausen- Hamm ein gutes Rennen, aus welchem sie am Ende als strahlende Sieger hervorging.
Ebenfalls erfolgreich war die U20 Staffel der Startgemeinschaft. Hier starteten Jonathan Perner, Patrizio Paschek, Tylor Rotterdam und Kjell Tober über die Rundbahn, alle vier RLCler. Gemeinsam unterbot das Quartett mit 1:31,61sek. die Hallen-DM-Norm. Diese starke Zeit erbrachte ihnen am Ende einen zweiten Platz.
Linda Beerhorst starte im Einzel über die 200m der Frauen. Nach einer guten Leistung im Vorlauf qualifizierte sie sich für das Finale. Hier steigerte sie sich auf 25,15sek. und konnte aufgrund ihrer guten Leistung den Vizemeistertitel mit nach Recklinghausen nehmen.
Nachdem Patrizio Paschek, Tylor Rotterdam und Kjell Tober bereits am ersten Meisterschaftstag in der Altersklasse U20 über die 200m starteten, traten sie erneut über 200m in der Altersklasse der Männer an.
Hier konnten sie ihre gute Form bestätigen und qualifizierten sich für das Finale. Tylor Rotterdam verbesserte seine Bestleistung im Vorlauf auf 23,31sek. und belegte am Ende den siebten Rang. Kjell Tober wurde achter, während sein Vereinskamerad Patrizio Paschek neunter wurde.
Auch das kleine, aber feine U16-Team von Trainer Sebastian Stephani stellte seine Fähigkeiten unter Beweis: Marie Manderla, W15, startete in ihrer Paradedisziplin, dem Hochsprung und belegte trotz nicht gerade perfekter Trainingsbedingungen im Winter einen tollen 3. Rang mit 1,54m, Hallenbestleistung. Johanna Perner, ebenfalls in der W15 unterwegs, belegte über 300m in 45,34sec den fünften Rang: natürlich persönliche Bestleistung. Neuzugang Joure Pracht, M15, stellte mit der 4kg-Kugel sein Können unter Beweis: Rang 6 und mit 10,33m ebenfalls persönliche Bestleistung.
Fazit auch in dieser Trainingsgruppe: der Sommer kann kommen und mit ihm sicher viele weitere Bestleistungen. Das Trainerteam Ludger Zander, Jan Spiegel und Sebastian Stephani zeigte sich jedenfalls mit den Ergebnissen, welche auf eine gute Saison 2026 hindeuten, sehr zufrieden.
Foto: privat/ Linda Beerhorst, Vizewestfalenmeisterin über 200m in der Frauenklasse
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